Epi-LASIK, PRK, LASEK
Photorefraktive Keratektomie (PRK)
Die Photorefraktive Keratektomie (PRK) wird zur Behandlung von Kurzsichtigkeit sowie bei Hornhautverkrümmung eingesetzt. Bei der PRK wird nach mechanischer Entfernung der Hornhautoberfläche eine dünne Schicht der zentralen Hornhaut mit dem Excimer-Laser abgetragen, um die bestehende Fehlsichtigkeit auszugleichen. Die PRK ist in lediglich 5 Minuten durchgeführt. Der Eingriff, der unter lokaler Tropfanästhesie erfolgt, ist schmerzlos. In den ersten Tagen nach der Operation können Schmerzen auftreten, die sich aber durch das Aufsetzen einer therapeutischen Kontaktlinse und der Gabe eines geeigneten Medikaments rückläufig zeigen. Die Wiederherstellung des Sehvermögens ist nach der PRK etwas langsamer als bei der LASIK. Die Behandlung der Oberfläche gewinnt wieder mehr an Bedeutung.
Epi-LASIK
Bei der Epi-LASIK wird Gegensatz zur PRK ein Mikrokeratom eingesetzt um das Hornhautepithel abzulösen. Es wird - wie bei der LASIK - wie ein Buchdeckel aufgeklappt und nach dem Lasern wieder auf die Wunde gelegt. In den ersten Tagen nach der Operation können wie bei der PRK Schmerzen auftreten.
Laser-Epitheliale-Keratomileusis (LASEK)
Die Laser-Epitheliale-Keratomileusis (LASEK) gilt als die Weiterentwicklung der PRK. Zuerst wird der epitheliale Flap präpariert und anschließend wird die Hornhaut mit dem Excimer-Laser behandelt. An der Universitäts-Augenklinik in Frankfurt wird die LASEK bei Kurzsichtigkeiten bis max. -6 Dioptrien und Hornhautverkrümmungen bis max. -3 Dioptrien eingesetzt. Eine LASEK erfolgt meist dann, wenn aufgrund der zu dünnen Hornhaut die chirurgische Korrektur der Fehlsichtigkeit nicht mehr mittels LASIK möglich ist.
Computerkontrollierte Pulse werden mittels Excimer-Laser auf die Hornhaut appliziert und dadurch wird die Hornhautkrümmung des Auges verändert. Die tiefen Zellschichten der Hornhaut bleiben unberührt. Die oberflächliche Hornhautschicht regeneriert sich in wenigen Tagen von alleine.


