F.A.Q. - Häufige Fragen
Risiken und Kompliaktionen
Mit welchen Risiken muss ich rechnen?
Das Risiko einer nach LASIK- Operation schlechter zu sehen als vorher ist zwar sehr gering, jedoch ist wie bei jedem medizinischen Eingriff ein Restrisiko aber nie ganz auszuschließen. Die Komplikationsrate bei der LASIK liegt unter 2%. In der Regel sind die Patienten oft sehr zufrieden.
Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Behandlung ist die strikte Befolgung der ärztlichen Anweisungen, sowie die gewissenhafte Verwendung der verabreichten Medikamente und Augentropfen und nicht zuletzt Ihre engagierte Mitarbeit. Über die individuellen Risiken werden Sie während des Beratungsgespräch informiert.
Nach dem Beratungsgespäch erhalten Sie von uns einige Informationsblätter was Sie vor und nach der Operation beachten müssen und wie oft Sie die Augentropfen applizieren müssen. Darüber erhalten Sie unsere Notfall- Telefonnummer, da wir als Universitäts- Augenklinik rund um die Uhr erreichbar sind und Patienten behandeln.
In der Regel kann es am Tag der Operation, speziell in den 6-8 Stunden, zu einem vermehrten Fremdkörpergefühl, Druckgefühl, geröteten Auge, vermehrter Tränensekretion und Lichtempfindlichkeit kommen. Wir empfehlen daher die ersten 6-8 Stunden nach der Operation die Augen überwiegend geschlossen zu halten.
Wenn allerdings starke Schmerzen oder eine plötzliche Sehverschlechterung auftreten, sollten Sie sich umgehend mit uns in Verbindung setzen. Folgende Komplikationen (die bei 2% der LASIK-Patienten auftreten) zählen:
- Flap-Komplikationen
- Über- oder Unterkorrekturen
- Dezentrierung der Behandlungszone
- Epitheleinwachsung
- Augeninfektion
- Halos und Blendung
- Trockenes Auge
- Seltenste Komplikationen
Flap-Komplikationen
Um optimale Ergebnis der Operation zu garantieren haben sich international folgende LASIK- Grundregeln durchgesetzt: Die Flapdicke (Dicke des Hornhautscheibchens) sollte zwischen 110-180 Mikrometer liegen, die Restdicke des im Stromabett verbleibenden Gewebes (Hornhautdicke ohne Flap) sollte nicht < 250 Mikrometer sein. Um postoperative Komplikation bzw. Langzeitprobleme zu vermeiden, berücksichtigen wir diese Regeln ohne jegliche Einschränkungen.Falls bei einer LASIK während der Präparation des Flaps (Scheiden der Hornhautlamelle) dem Mikrokeratom zu unregelmäßigen oder unvollständigen Schnitten kommt, wird die Behandlung abgebrochen, keine Laserablation vorgenommen und nach ca. 3 Monaten wiederholt werden. In der Regel wird dann eine tiefere Schnitttiefe des Mikrokeratoms gewählt.


