Schwind Amaris 6D

Schwind Amaris

Denn Perfektion beginnt im Detail.

Wenn Sie sich für eine Augenlaserbehandlung entscheiden, dann wollen Sie bestmögliche Resultate damit erzielen. Je ausgereifter die Methode, desto besser das Ergebnis. Die Goethe Universität Frankfurt am Main bietet Ihnen mit dem Schwind AMARIS für Diagnostik und Behandlung die führende Technologie – hervorragend in allen wichtigen Bereichen: Schnelligkeit, Präzision, Sicherheit und Komfort.

Weil kein Auge dem anderen gleicht

Jede Laserbehandlung mit dem SCHWIND AMARIS beginnt mit einer umfangreichen Voruntersuchung. Auf Basis dieser diagnostischen Informationen plant Ihr behandelnder Arzt dann genau die Behandlung, die Ihren Augen optimal entspricht. Er berät Sie im Hinblick auf eine aberrationsfreie Behandlung oder Wellenfrontbehandlung (corneale Wellenfront und/oder okulare Wellenfront). Dabei errechnet eine speziell von SCHWIND entwickelte Software das Profil, welches der Laser dann abträgt. Sämtliche Abtragsprofile sind asphärisch. Das heißt, die natürliche Krümmung Ihrer Hornhaut und die Biomechanik Ihres Auges werden berücksichtigt.

Damit Sie schneller klar sehen: Geschwindigkeit und Präzision durch SCHWIND AMARIS

Geschwindigkeit ist nur gut in Verbindung mit Präzision. Der SCHWIND AMARIS ist mit einzigartigen Eigenschaften ausgestattet, die für ein ausgewogenes Verhältnis zwischen sehr hoher Schnelligkeit und gleichzeitiger Genauigkeit der Behandlung sorgen.

500 Laserpulse pro Sekunde

Je kürzer der Vorgang, desto geringer das Risiko – der SCHWIND AMARIS arbeitet doppelt bis dreifach so schnell wie andere Laser. 500 winzige Lichtblitze pro Sekunde modellieren die Hornhautoberfläche. Damit ist der SCHWIND AMARIS extrem schnell und trägt eine Dioptrie Kurzsichtigkeit innerhalb von 2 Sekunden ab. Für Sie hat das den Vorteil, dass Sie sich kürzer auf das Fixierlicht konzentrieren. Auch liegt das Hornhautgewebe nur sehr kurze Zeit offen. So wird ein Austrocknen verhindert und die Regeneration beschleunigt.

Automatische Energieanpassung

Weil eine hohe Geschwindigkeit alleine kein genaues Ergebnis ermöglicht, hat SCHWIND das weltweit einzigartige Verfahren der automatischen Energieanpassung entwickelt. Auf diese Weise gehen Schnelligkeit und Präzision beim SCHWIND AMARIS eine perfekte Verbindung miteinander ein. Die Methode ist mit folgendem Bild vergleichbar: Eine schnelle Yacht fährt sehr zügig auf einen Hafen, ein kleines Sportboot steuert dann exakt einen schmalen Steg an.

Der SCHWIND AMARIS setzt zunächst sehr hohe Energie ein, wenn er die Hornhaut abträgt. So beseitigt er ca. 80 Prozent des zu entfernenden Gewebes. Wie lange die kraftvollen Strahlen verwendet werden, hängt von der Stärke Ihres Sehfehlers ab und wird während der Operation fortlaufend von der Software überprüft. Die restlichen ca. 20 Prozent werden durch einen sanfteren Strahl abgetragen, der für eine besonders glatte Oberfläche und damit perfekte Sicht sorgt.

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Außergewöhnlich feiner Laserstrahl

Die Laserstrahlen des SCHWIND AMARIS haben einen außergewöhnlich kleinen Durchmesser: Sie sind nur 0,54 Millimeter klein und damit deutlich feiner als andere. Zudem besitzen sie eine spezielle Form. Die Wissenschaftler sprechen von einem Super-Gauß’schen-Strahlprofil. Mit diesem feinen Strahl wird Ihre Hornhaut besonders glatt.

Höchste Präzision durch konstantes Mikroklima

Zwei speziell geformte Düsen sorgen beim SCHWIND AMARIS mit einem gezielten, feinen Luftstrom für ein konstantes Mikroklima über der Hornhaut. Bei anderen Lasern kann das Gebläse zu Luftverwirbelungen an der Hornhaut führen, die diese austrocknen und einen präzisen Eingriff erschweren.

Wenn Sie Risiken vermeiden wollen: Sicherheit durch SCHWIND AMARIS

Wenn Sie sich für eine Augenlaserbehandlung entscheiden, dann wollen Sie auf der sicheren Seite sein. Der SCHWIND AMARIS ist mit einzigartigen Eigenschaften ausgestattet, die für größtmögliche Sicherheit bei der Laserbehandlung sorgen.

Turboschnelles Blickverfolgungssystem

Sehr schnell und gleichermaßen sicher ist der SCHWIND AMARIS auch durch sein einmaliges Blickverfolgungssystem. 1050-mal pro Sekunde registriert der Turbo-Eyetracker, wie sich Ihr Auge während des Eingriffes bewegt. Der Laserstrahl wird somit stets perfekt positioniert. Die gesamt Reaktionszeit des Lasersystems SCHWIND AMARIS beträgt nur drei Tausendstel-Sekunden.

Blickverfolgung in "sechs Dimensionen"

Neben horizontalen und vertikalen Augenbewegungen kann sich das Auge verdrehen, rollen, kippen oder auch auf und ab bewegen. Der SCHWIND AMARIS registriert all diese Bewegungen mit einem Eyetracking-System, das jegliche Augenbewegung bis zur sechsten Dimension ausgleicht.

Stellen Sie sich vor, der Augapfel sei eine Boje auf dem Meer: Bei ruhiger See verschiebt sie sich von rechts nach links oder vor und zurück. Bei Wellengang kippen jedoch die Bojen seitlich weg. Zudem dreht sich eine Boje auch um ihre Verankerung oder bewegt sich auf- und abwärts. Genauso kann Ihr Augapfel rollen (Rotation) oder um die eigene Achse rotieren (Cyclotorsion) oder sich entlang der Z-Achse auf- und abwärts bewegen. Der SCHWIND AMARIS kontrolliert jegliche Augenbewegung und gleicht diese aus. Bei der Cyclotorsionskorrektur erfolgt der Ausgleich statisch, also zwischen sitzender und liegender Position des Patienten, und dynamisch während der Laserbehandlung.

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Im Rahmen der statischen Cyclotorsionskorrektur überwacht der SCHWIND AMARIS vor der Behandlung die Pupillengröße und setzt so viel Licht, bis der Pupillen-Durchmesser genau dem der Voruntersuchung entspricht. Die Behandlungszone bleibt da, wo sie zuvor ermittelt wurde. Wenn der Arzt, z.B. um es dem Patienten angenehmer zu machen, die Beleuchtung während der OP ausstellt, greift ein anderer Sicherheitsmechanismus: Zeitgleich mit der Pupillenerkennung erfasst der Eyetracker auch den Limbus, dessen Größe im Gegensatz zum Pupillendurchmesser immer gleich bleibt. Damit wird immer das gleiche Zentrum der Abtragung beibehalten, auch bei sich ändernden Lichtverhältnissen. Dadurch werden Dezentrierungen verhindert, die zu Irregularitäten auf der Hornhaut führen können.

Online-Pachymetrie
Hornhautdickenmessung als Sicherheitssystem

Die Online-Pachymetrie dient der kontinuierlichen Messung der Dicke der Hornhaut während des gesamten Eingriffes. Dies stellt sicher, dass die Hornhaut auch nach der Laserkorrektur noch stabil (dick) genug ist. Ähnlich wie sich ein Taucher mit seinem Tiefenmesser im Wasser orientiert, wird Ihr Arzt während des gesamten Eingriffs durch die Online-Pachymetrie des SCHWIND AMARIS permanent informiert. Zeitgleich misst dieses System die Veränderungen der Hornhautdicke und zeigt sie auf dem OP-Display an. So weiß Ihr Arzt zu jedem Zeitpunkt genau, wie dick die verbleibende Hornhaut noch ist. Das Messgerät selbst liefert die Daten berührungslos: Ein direkter Kontakt mit dem Auge wird vermieden.

Thermische Kontrolle
Einzigartige thermische Kontrolle (Intelligent Thermal Effect Control)

Wird die Hornhaut während des Eingriffs zu stark erwärmt, kann sie eintrüben. Ein milchiger Schleier statt klarem Durchblick wäre die Folge. Der SCHWIND AMARIS verfügt über ein einzigartiges System der thermischen Kontrolle. Trotz hoher Geschwindigkeit bleibt für jeden Punkt auf der Hornhaut genügend Zeit zur Abkühlung zwischen zwei Laserblitzen. Der SCHWIND AMARIS geht dabei ganz spezifisch vor. Weil am äußeren Rand das Gewebe schneller wieder abkühlt, kann dort z.B. rascher ein erneuter Laserpuls gelandet werden. Da andere Laser nicht über diese Technologie verfügen, können sie nur deutlich weniger Laserpulse pro Sekunde einsetzen und sind daher entschieden langsamer.

Damit sich Ihr Arzt ganz auf Ihre Augen konzentrieren kann:

Der SCHWIND AMARIS bietet dem Operateur viele Arbeitserleichterungen. Durch den hohen Anwenderkomfort kann er während des Eingriffs seine ganze Aufmerksamkeit auf Ihre Augen richten – die Technik unterstützt ihn dabei. So befindet sich ein kleines Display mit den wichtigen Status-Informationen in Blickrichtung zum Patienten hin. Der Chirurg hat die Meldungen des Lasers und den Programmablauf genauso im Blick wie Ihre Augen. Mit einem einzigen Knopfdruck kann er seine bevorzugten Arbeitsbedingungen und individuelle Voreinstellungen abrufen. Touchscreen-Monitore entlasten den Arzt zusätzlich.

Auch Ihnen kommt der Komfort des SCHWIND AMARIS zugute: So befindet sich z.B. direkt am Gerät eine Diagnose-Spaltlampe. Mit ihr kann Ihr Arzt sofort nach dem Eingriff die Abtragung begutachten. Sie müssen daher nicht erst in ein anderes Untersuchungszimmer wechseln. Und dank seiner schwenkbaren Liege kann der SCHWIND AMARIS mit einem Femtosekundenlaser kombiniert werden, ohne dass Sie aufstehen müssen. Und der bewegliche Laserarm erleichtert Ihnen das Hinlegen und Aufstehen.

Wenn Sie es lieber genau wissen wollen – die exzellenten Studienergebnisse des SCHWIND AMARIS

Daten einer umfassenden LASIK-Studie (358 Augen) zeigen, in welchem Maße Patienten von einer Behandlung mit dem SCHWIND AMARIS profitieren. Die Studie wurde in sechs internationalen, unabhängigen Referenzkliniken durchgeführt. Die Patienten waren zwischen 18 und 60 Jahre alt und wiesen eine Hornhautverkrüm-mung oder Kurzsichtigkeit bis zu minus 7,4 Dioptrien auf. 6 Monate nach ihrer Behandlung wurden sie nach ihrem Befinden befragt. Die Ergebnisse sprechen für sich.

Sehschärfe

Die große Mehrheit der Patienten sah nach der Behandlung absolut klar: 98 Prozent der behandelten Augen erreichten eine Sehkraft von 1,0 ("100 Prozent") und besser. Darunter kamen 65 Prozent auf eine Sehschärfe von mindestens 1,25 ("125 Prozent"). Eine Spitzengruppe von sieben Prozent erzielte sogar eine Sehschärfe von mehr als 1,60 ("160 Prozent").

Die Studie vergleicht auch die durch die Behandlung erzielten Werte damit, wie gut die Menschen zuvor mit ihrer Sehhilfe zurechtgekommen waren: Demnach sahen 55,5 Prozent nach dem Eingriff sogar besser als zuvor korrigiert mit Brille oder Kontaktlinsen. 44 Prozent konnten genauso gut sehen wie zuvor.

In einer weiteren Messreihe ermittelten die Forscher, wie präzise der SCHWIND AMARIS Laser das mit der Behandlung angestrebte Ergebnis erreichte und ein brillen- und kontaktlinsenfreies Sehen ermöglichte. 96 Prozent der Patienten wiesen einen maximalen Rest-Sehfehler von einer halben Dioptrie auf. Bei solch minimalen Sehfehlern ist im Normalfall keine Sehhilfe notwendig. 73 Prozent der Behandelten landeten sogar bei +/- 0,25 Dioptrien oder weniger. Kein Auge der 358 überschritt nach der SCHWIND AMARIS-LASIK die Ein-Dioptrien-Grenze. Eine Nachoperation war ebenfalls in keinem einzigen Fall nötig.

Heilungsprozess

Die Augen der Patienten regenerierten sich nach einer SCHWIND AMARIS-LASIK sehr schnell. Im Schnitt wurde einen Tag nach der Operation bereits eine Sehschärfe von besser als 1,0 (umgangssprachlich 100%) erreicht. Normalerweise rechnet man nach einer Woche mit solchen Werten. Sechs Monate nach dem Eingriff - ab diesem Zeitpunkt gelten die Werte als stabil - betrug die Sehkraft durchschnittlich fast 1,2, also 120 Prozent.

Kontrast- und Nachtsehen

Noch vor Jahren war eine Verschlechterung des Kontrastsehens nach Laserbehandlungen die Regel. Noch heute besteht bei herkömmlichen Geräten das Risiko einer Verschlechterung des Kontrastsehens. Hingegen zeigen die Studienergebnisse mit dem SCHWIND AMARIS, dass sich nach der Laserbehandlung das Kontrastsehen bei den Patienten verbessert hat.


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Klinikum für Augenheilkunde
Johann Wolfgang Goethe-Universität
Frankfurt am Main
- Refraktive Chirurgie -
Prof. Dr. med. T. Kohnen
Theodor-Stern-Kai 7 / Haus 8B
60590 Frankfurt/Main

Telefon: 069-63015618
e-mail: info@refraktiv.com